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Als ROQQIO Commerce Solutions verfolgen eFulfilment Transaction Services, Futura Retail Solutions und höltl Retail Solutions gemeinsame Ziele. Wie beschreibt das Management den Zusammenschluss?

Ein Interview mit Vanjo Wandscher, Johannes Schick und Mario Raatz

Warum haben sich gerade diese drei Unternehmen zusammengeschlossen?

Johannes Schick: Smarte, innovative, prozessübergreifende Lösungen für Omnichannel-Konzepte zu entwickeln, das geht am besten im Verbund. Es mag die eine oder andere Überschneidung innerhalb der Produktpalette der beteiligten Unternehmen geben. Aber unsere Kunden und wir werden vor allem von Synergieeffekten profitieren wie zum Beispiel von mehr Tempo bei der Umsetzung starker Omnichannel-Lösungen.

Vanjo Wandscher: Die Handelswelt befindet sich mitten in einem starken Umbruch! Die Endkunden erwarten einfache und durchgängige Einkaufsprozesse, die wiederum die Händler vor die Herausforderung komplexer Prozesse stellen. Diese Omnichannel-Komplexität können wir als Lösungsanbieter nur mit tiefem Branchen-Know-how und mit modernen Produkten beherrschen.

Mario Raatz: Als E-Commerce-Backend-Softwareanbieter sehen wir hier großes Potenzial, unsere langjährige Expertise in die Omnichannel-Konzepte der Retail- und Industriekunden einfließen zu lassen. Auf der anderen Seite profitieren wir von den umfangreichen Branchenkenntnissen unserer neuen Kollegen aus dem Fashion- und Lifestyle-Segment und können diese bei der Weiterentwicklung unserer Lösung berücksichtigen. Einen großen Treiber sehen wir momentan im Plattform-Geschäft: Zum einen, dass Hersteller und Marken auf bewährten Marktplätzen ihre Produkte verkaufen wollen, zum anderen, dass diese Unternehmen aufgrund des eigenen Bekanntheitsgrads auch selbst Marktplatz werden. Dies stellt dann in Kombination mit den klassischen Omnichannel-Anforderungen die Königsdisziplin in Bezug auf das Ordermanagement und die Logistik dar. Und genau dafür können wir die passenden Lösungen bieten.

Ist ROQQIO eine Vision, ein Plan oder ein Produkt?


Vanjo Wandscher:
ROQQIO ist die Vision einer durchgängigen Omnichannel-Lösung als Standard für den mittelständischen Handel.

  


Johannes Schick:
Eine Vision, die in Teilen schon Realität ist. Wir sind angetreten, diese Vision zu leben.

 

Wie muss man sich die Zusammenarbeit der Unternehmen eFulfilment, höltl und Futura vorstellen?

Vanjo Wandscher: Zunächst wurden die Strategien der drei beteiligten Unternehmen zu einer gemeinsamen Strategie vereint. Bestimmte Aufgabenbereiche wie zum Beispiel Buchhaltung und Personalwesen sind bereits in der Holding gebündelt. Der Vertrieb arbeitet bereits firmenübergreifend in einem Team zusammen. Alle weiteren Abteilungen tauschen regelmäßig ihre Erfahrungen aus und synchronisieren ihre Ziele und Aufgaben.

Johannes Schick: Auf Holding-Ebene finden regelmäßig Gespräche statt, in denen es um die Synchronisierung der Strategien der drei beteiligten Unternehmen geht. Die Kombination unserer Produkte und Lösungen ermöglicht es uns dabei, den Kunden im Handel neue, integrierte Lösungen anzubieten. Deren Umsetzung ist dann einfacher und für den Kunden lukrativer, als irgendwo in seinem System eine Schnittstelle zu programmieren bzw. ein fremdes System anzuflanschen.

Mario Raatz: Wichtig ist die gemeinsame Vision, in Zukunft der No.-1-Ansprechpartner zu sein, wenn sich mittelständische Unternehmen damit beschäftigen, ihre Omnichannel-Strategie umzusetzen oder auch am POS mit neuen Technologien und Services ihre Umsätze zu steigern.

 

Gibt es bestimmte Zuständigkeiten oder Experten für bestimmte Themen?

Johannes Schick: Die Unternehmen höltl Retail Solutions und Futura Retail Solutions bringen ihre Offline-Expertise ein – ein außergewöhnlich umfassendes Know-how rund um Handels-IT im stationären Handel. eFulfilment Transaction Services verfügt dagegen über einen großen Erfahrungsschatz im Bereich Omnichannel-Prozesse. Das ergänzt sich perfekt. (Allgemeine Zustimmung)

Welche Produkte gehören zu ROQQIO? Kann ich sie einzeln nutzen?


Vanjo Wandscher:
Die Strategie von ROQQIO ist eine einheitliche, umfassende Omnichannel-Lösung. Nahezu alle Module sind aber auch einzeln nutzbar und lassen sich einfach mit anderen Systemen verbinden.

Johannes Schick: Zur Produktpalette gehören Kassensoftware, Warenwirtschaft und eine Online-Middlewareplattform mit Produktinformationsmanagement, Logistik- und Fulfilment-Lösung. Außerdem ein BI-Tool, eine Instore-App für Verkaufsmitarbeiter im Handel sowie unsere BuyBye-App, die Self-Checkout ermöglicht und Online-Prozesse auf die stationäre Fläche bringt.


Welche neuen Möglichkeiten bietet mir der Zusammenschluss zu ROQQIO?

Vanjo Wandscher: Für die stationären Händler, die eine unserer Lösungen verwenden, kommt die komplette E-Commerce-Abwicklung als integrierte Systemkomponente hinzu. Die E-Commerce-Händler hingegen profitieren von unserem Know-how im Stationärhandel und können einfach Shops und Flächen an ihrem System anbinden.

Johannes Schick: Zusammen verfügen wir über eine Entwicklungskompetenz, die mehr ausmacht als nur die Summe aus drei Teilen. Eins plus eins plus eins ist bei ROQQIO mehr als drei. Je fokussierter die Abstimmung der drei Beteiligten sein wird, umso mehr werden die Kunden künftig von smarten Lösungen aus einer Hand für Offline- und Online-Prozesse profitieren.

Mario Raatz: Darüber hinaus bieten wir neben den E-Commerce-Komponenten für den Omnichannel-Ansatz auch die Möglichkeit, selbst als Plattform zu agieren und dabei Handelspartner und Streckenlieferanten in das Konzept mit einzubinden.

 

Wann lohnt sich die integrierte Omnichannel-Lösung für mein Unternehmen?

Mario Raatz: Durch die zahlreichen „Out of the box“-Funktionen unserer Lösung ist das initiale Investment überschaubar. Und das monatliche Vergütungsmodell ist umsatzbasierend, so dass sich die laufenden Kosten am Erfolg orientieren und so einen risikofreien Start in das Thema Omnichannel beziehungsweise E-Commerce ermöglichen.

Johannes Schick: Eine integrierte Omnichannel-Lösung ist in vielen Fällen dringend geboten. Das gilt auch dann, wenn ein Handelsunternehmen aktuell noch nicht alle denkbaren Omnichannel-Prozesse benötigt. Doch es sollte jederzeit in der Lage sein, zusätzliche Omnichannel-Funktionalitäten einzurichten und auf neue Entwicklungen im Markt zu reagieren. Es geht darum, die eigene Handlungsfähigkeit zu garantieren, um Wachstumschancen nutzen zu können.

Vanjo Wandscher: Durch die Skalierbarkeit unserer Lösung lohnt sich der Einsatz auch dann, wenn zunächst nur ein oder wenige Omnichannel-Prozesse umgesetzt werden sollen. Der Großteil unserer Kunden startet klein, um dann basierend auf den Erfahrungen und Kundenwünschen schnell weitere Angebote zu realisieren.

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