Wer in den meisten Geschäften keine passende Schuhmode findet, ist nicht allein. Über 75.000 Kunden weltweit haben aus genau diesem Grund das Schuhhaus Horsch für sich entdeckt: einen Spezialisten für aktuelle Schuhtrends in Über- und Untergrößen. Das Stuttgarter Unternehmen, das auch in Düsseldorf, München und Hamburg Filialen unterhält und einen Onlineshop betreibt, erreichen Bestellungen selbst aus Sydney, Russland und Shanghai. Die Bewältigung des hohen Versandaufkommens war für die Mitarbeiterinnen noch bis vor Kurzem ein zeitaufwändiger Prozess. Die Umstellung die ROQQIO Warenwirtschaft, inklusive Integration einer DHL-Schnittstelle, hat alles vereinfacht.

 

Ship from Store optimieren

Was heute als „Ship from Store“ immer häufiger zum Einsatz kommt, praktiziert das Familienunternehmen schon seit Jahren. Obwohl es ein Warenlager in der Stuttgarter Zentrale gibt, werden 80 Prozent der Schuhpaare in den Filialen angeboten und bei Bedarf auch aus diesen heraus versendet. Ein Bedarf, der in den vergangenen Jahren der über 75jährigen Firmengeschichte immens gewachsen ist: „Unser Hauptkanal ist inzwischen online“, sagt Dennis Hanninger, der als Mitglied der Geschäftsleitung von Horsch für die IT zuständig ist

 

Doch für die Kunden, die teilweise über 150 Kilometer ins Fachgeschäft anreisen, wolle man die ganze große Modepalette vor Ort bereithalten. Denn Horsch bietet nicht nur Sondergrößen renommierter Schuhmarken wie z.B. Gabor oder Lloyd an. Das eigene Design- und Produktmanagment-Team setzt alles daran, neue Fashiontrends in besonderen Schuhgrößen zu realisieren. Es spürt die aktuellen Schuhmoden in den Weltmetropolen und auf internationalen Modenschauen auf. Umgesetzt werden die Modelle in Sondergrößen dann in Zusammenarbeit mit Produzenten in Südeuropa. „Ich bin erst kürzlich mit Herrn Horsch in die Schuhfabriken unserer Partner in Spanien gefahren, dort lassen wir, neben Italien, exklusiv für uns produzieren“, berichtet Hanninger. Aus rund 9.000 Artikeln können Kunden im Horsch Onlineshop wählen. Für die eingehenden Bestellungen bilden alle Filialen das Lager. Das hieß für die Mitarbeiterinnen bis Ende letzten Jahres noch, herauszufinden, wo die online bestellten Schuhe lagern, dann die Kunden- und Artikeldaten zusammenzutragen und auf einer Rechnung zusammenzubringen - um anschließend das Paket mit der passenden Anschrift versandfertig zu machen. Kam es zu einer Retour, mussten wieder zunächst die entsprechenden Kundendaten und die zugehörige Rechnung im System gesucht werden.

Diese Vorgänge waren demzufolge zeitaufwändig und sollten nicht länger händisch bewältigt werden, berichtet Hanninger. Durch die zunehmenden Onlinebestellungen veränderten sich auch die Anforderungen an das Warenwirtschafts- und Kassensystem. Wichtig wurde, dass ein regelmäßiger Online-Abgleich und eine Synchronisation aller Bestandsdaten in den Systemen stattfinden.

 

Hanninger: „Wir wollten nicht länger jeden Kanal extra fahren, sondern online und stationär zusammenfügen.“

 

ROQQIO Lösung mit DHL-Anbindung

Geplant wurde zusammen mit ROQQIO die Umstellung auf die ROQQIO Warenwirtschaft. Das neue System inklusive Kassen wurden Ende 2020 in den Livebetreib genommen. Hanninger ist von der Lösung überzeugt: „Der Systemwechsel war für uns ein Glücksgriff“. Mit der neuen Lösung werden die eingehenden Schuhbestellungen auf die Filialen aufgeteilt und Rechnungen innerhalb von Minuten erstellt. Eine weitere Erleichterung ist eine neue Schnittstelle, die das Warenwirtschaftssystem direkt an den Paketdienstleister DHL anbindet.

 

Hanninger: „Wir haben eine extreme Beschleunigung im Vergleich zu früher. Das Wachstum im Onlinebereich können wir damit gut bewältigen. Sonst waren fünf Mitarbeiterinnen damit beschäftigt die Rechnungen zu erstellen. Nun geht das innerhalb von Sekunden.“

 

Das ROQQIO-System fakturiert nicht nur, es weist zunächst die eingehenden Bestellungen zu. Durch eine Bezugsquellenfindung kann das System die im Webshop erteilten Bestellungen über ein hinterlegtes Regelwerk denjenigen Standorten zuweisen, die die angefragten Schuhe in der gewünschten Ausführung vorrätig haben. Es wird automatisch eine Pickliste erstellt, anhand derer die Filialmitarbeiterinnen die Bestelleingänge bearbeiten. Dabei können die Artikelnummern nun schnell und exakt mit einem Scanner erfasst werden. Auch die Kundenrechnungen erstellt das System automatisch, leitet sie dem Kunden vorab digital zu und stößt gleichzeitig den Druck des Versandetiketts über eine DHL-Schnittstelle an. Durch die automatisierte Adressprüfung von DHL werden zusätzlich Fehlzustellungen minimiert. Rücksendungen werden mit DHL-Retourenschein vorgenommen und bei Eintreffen des Paketes wird die Rückbuchung in das ROQQIO-System nun einfach per Barcode-Scan erledigt.

 

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Warenwirtschaft als zentrale Drehscheibe

Theoretisch hätte Horsch auch das Webshop-System an die DHL-Schnittstelle anbinden lassen können, doch die Warenwirtschaft sollte die zentrale Drehscheibe sein. Die Schnittstelle zu DHL wurde von ROQQIO deshalb neu erstellt.

 

Hanninger: „Der Onlineshop ist bei uns nur ein Sammelbecken für die Bestellungen, wir machen alles über die Plattform ROQQIO das ist auch ein Vorteil für unsere Verkaufsberaterinnen, die dann nur an einem einzigen System arbeiten müssen.“

 

Nicht nur mit dem Ergebnis, auch mit der Zusammenarbeit mit seinem Dienstleister ROQQIO ist Hanninger zufrieden „Anpassungswünsche wurden innerhalb weniger Wochen umgesetzt. Von Anfang bis Ende hat es mit ROQQIO in Perfektion funktioniert.“

 

Schuhhaus Georg Horsch GmbH

Schuhfachhändler für Übergrößen seit 1948
Unternehmenssitz: Hedelfinger Str 54, 70327 Stuttgart
Filialen: 5 (Stuttgart (2) Düsseldorf, München, Hamburg)
Marken: u.a. Bariello, Garbor, Lloyd, Pikolinos, Kennel & Schmenger, Pretty Ballerina, Timberland, Lacoste, Horsch exklusiv
Mitarbeiterzahl: 70.
Geschäftsleitung: Felix C. Horsch, Dennis Hanninger
Website: www.horsch-shop.de

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