Franchiseunternehmen plant Technologiewechsel und startet mit neuer Kasse von ROQQIO

Der Fachhändler für Reitsportzubehör und Pferdefutter, EQUIVA, modernisiert seine IT-Landschaft. Kunden können am Firmensitz des Unternehmens in Krefeld seit April an einer ROQQIO Kasse bezahlen. Und das ist erst der Anfang. Die Geschäftsführung plant, schrittweise eine gut vernetzte Omnichanneltechnologie einzuführen.

Das Unternehmen EQUIVA betreibt einen Onlineshop, 50 eigene Filialen und im Franchisesystem 20 weitere Stores in Deutschland, Österreich und Luxemburg. Es gehört zur Unternehmensgruppe Fressnapf und konnte als Versorger von Tieren seine Läden bereits während der Corona-Maßnahmen öffnen und sein neues Pilot-Kassensystem testen.

Bei der Warenversorgung und beim Check-out arbeitete der erfolgreiche Händler zuvor langjährig mit dem Kassen- und Warenwirtschaftssystem Futura ERS, einem Vorgängerprodukt aus der jetzigen ROQQIO-Gruppe. Der Umstieg auf das Kassensystem mit Live-Datenabgleich ist der Startschuss für einen strategischen Technologiewechsel bei EQUIVA. „Wir wollen damit den Grundstein für die Verbindung unserer Filialen untereinander sowie für die Verzahnung mit dem Onlineshop und dem Mobile Commerce legen. So können wir den Omnichannel-Ansatz, je nach Bedarf, schrittweise umsetzen“, sagt David Handoko, CIO von EQUIVA. 

Filialen untereinander vernetzen

Möglich macht das der Echtzeit-Abgleich von Daten über alle Filialen im neuen POS-System. Damit können sowohl die Zentrale als auch die einzelnen Filialen den Überblick über die in den anderen Filialen aktuell vorrätigen Waren oder dort bereits getätigte Käufe eines Stammkunden erhalten. Auch der Onlineshop kann dabei wie eine Filiale betrachtet werden.

Einen weiteren Vorteil der ROQQIO POS sieht der IT-Leiter im Online-Payment. „Neben dem klassischen Bezahlen mit Bargeld, EC- und Kreditkarte, bietet die ROQQIO POS uns auch die Möglichkeit, das Bezahlsystem zu erweitern, um auf Cross-Channel Produkte wie Click & Collect zu setzen, in Verbindung mit Online Bezahldiensten, wie z.B. PayPal“, sagt Handoko.

Logistikaufwände einsparen

EQUIVA folgt seinem Anspruch, Pferdefreunde rundum zu versorgen. Das Portfolio reicht von Reitbekleidung über Turnierkleidung und Reitzubehör bis hin zu Stall- und Weidebedarf, Westernartikeln, Pferdefutter und Einstreu. Dabei setzt das Unternehmen auf eine große Produkt- und Markenvielfalt - mit entsprechenden Anforderungen an die Logistik.

„Allgemein ist im gesamten Omnichannelbereich die Logistik eine tragende Säule für uns. Die „letzten 20 Meter“ scheinen in unserer Logistikkette, von der Rampe bis zum Kundenregal, unbedeutend zu sein“, so Handoko, „doch gerade auf diesen letzten Metern entstehen hohe Kosten. Die Großhandelslogistik endet mit ihrer Verantwortung meist an der Rampe der Filiale. Die Filialmitarbeiter sind keine Logistiker und tragen doch deren Verantwortung. Auch in diesem Punkt profitieren wir von dem vergleichsweise einfachen Handling des ROQQIO Systems innerhalb der Filiale. Unser Ziel ist es, die gesamte Logistik und Aufwände wie Wareneingang und Etikettierung in der Filiale auf ein Minimum zu reduzieren.“

Eine zentrale Buchhaltung soll für weitere Zeitersparnis sorgen. Handoko: „Wir wollen das komplette Rechnungswesen durch die neue Warenwirtschaft vereinfachen und ROQQIO Retail zentralisiert und automatisiert an unser Rechnungswesen anbinden. Somit gewinnen wir in der Filiale viel Zeit und können den Fokus auf die Beratung und auf den Verkauf unserer Waren legen.“

Zentraler Rollout der neuen Software

Seit Anfang April ist die erste ROQQIO POS als Pilot im Livebetrieb. Das heißt, die neue Systeminstallation läuft noch parallel zur Vorgängertechnologie. Mit dem Kassen-Piloten will die Geschäftsführung Erfahrungen sammeln, um im Laufe des Jahres 2020 einen selbstständigen Rollout der neuen ROQQIO Software auf alle EQUIVA Händler vorzunehmen. Handoko: „Anders als unser Vorgängersystem, ist die ROQQIO Retail eine zentralgesteuerte Software. Somit liegt bei uns in der Zentrale die Herausforderung, eigene Filialen mit unserem Franchisesystem zu verbinden und einheitliche Lösungen zu implementieren.“

Nächste Schritte in Planung

Das IT-Projekt wird damit nicht abgeschlossen sein. Eine zweite Projektphase hat David Handoko bereits vor Augen: „Phase eins beinhaltet die Übernahme der bestehenden „Alt“-Daten in die neuen Systeme sowie die Prozessabstimmung auf die neue Software und das Rollout der neuen Kassensysteme in allen Märkten“, beschreibt der IT-Manger. In Phase zwei gehe es konkret um das Content Mangement System und die Integration des Omnichannel Prozesses.  Alle Märkte würden mit einem Tablet ausgestattet, um die Vorteile der ROQQIO Instore App direkt für die Kunden zu nutzen. „Die App gibt uns die Möglichkeit, den Kunden jederzeit anzusprechen und zu beraten, ihm die Produktneuigkeiten zu präsentieren und überall im Laden den Verkaufsvorgang – bargeldlos - abzuschließen“, so Handoko.

Die Phase zwei werde sich in jeder Hinsicht mit den Bedürfnissen der Kunden auseinandersetzen und den Kundenservice ganz in den Fokus rücken. Ob mobiles Payment, Kundenkarten, Treuepunkte oder Click & Collect: „Alle Prozesse müssen fein aufeinander abgestimmt sein, damit wir unsere Kunden bestmöglich bedienen können.“

 

Über EQUIVA GmbH
Fachhändler für Reitsportzubehör und Pferdefutter

Firmensitz: Krefeld (NRW)
Management: Geschäftsführer:
Arno Dormann , Arnd Wiegler, Head of IT: David Handoko
Filialen: 70, davon 50 eigene und 20 Franchisenehmer Software: Warenwirtschaftssystem ROQQIO Retail, Kassensystem ROQQIO POS. In Planung: ROQQIO Instore App

Sortimentsgruppen: Reiter, Pferd, Pferdefutter, Haltung und Pflege
Brands: Sergio Grasso, Uvex, HV POLO, Imperial Riding, euro-star, Casco, Gera, Christ, Western Imports u.v.m.
Eigenmarken: EQUIVA DESIGN, 4HORSES, 4RIDERS und GOLDHORSE
Onlineshop: www.equiva.com

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