09. Mai 2019
Inhaltsverzeichnis
  • 1 MODE KOFLER - Mit Herz und Verstand für die Verkaufsfläche
  • 2 Einkäufer als Informationsquelle
  • 3 Blick auf den Menschen
  • 4 Stationär an der Spitze
  • 5 Technologie-Umstieg in vier Monaten
  • 6 Über MODE KOFLER

MODE KOFLER - Mit Herz und Verstand für die Verkaufsfläche

„Wir konzentrieren uns auf die Verkaufsfläche und sind überzeugt, dass der Service den wir bieten einmalig ist“, sagt Olivier Bachmann.

Bachmann ist Marketing- und Personalverantwortlicher im Schweizer Unternehmen MODE KOFLER. Mit 14 Filialen und 150 Mitarbeitenden kann sich KOFLER auf einem schwierigen Markt erfolgreich behaupten. Seit einem Jahr unterstützen dabei IT-Systeme aus der ROQQIO-Gruppe.

Olivier Bachmann verrät gern das Rezept für den stationären Handel mit Damenmode. Es gibt keine Geheimzutaten, jedoch viel Liebe zum Detail. Dazu gehören das Zusammenspiel von Einkauf und Verkauf, eine interne Schule für die eigenen Auszubilden, familiärer Zusammenhalt - und eine Software, die stationäres Verkaufen erleichtert.

Einkäufer als Informationsquelle

Die Einkaufsabteilung mag in anderen Häusern, für die Verkaufsmitarbeiter unsichtbar, durchweg auf Reisen, Messen oder im Backoffice sein. Anders bei KOFLER: Hier ist sie Partner der Verkäuferinnen. Die fünf modisch kreativen Frauen aus dem Einkauf sind zwischen 20 und 55 Jahren alt und verbringen die Hälfte ihrer Zeit mit den Kolleginnen auf der Fläche. Olivier Bachmann:

„Die Einkäuferinnen geben ihre Informationen direkt an die Verkaufsmitarbeiterinnen weiter. So sind alle Mitarbeitenden auf der Fläche nicht nur über Trends informiert, sondern wissen auch, was geordert wurde und wann es kommt.“

Einerseits verhelfen die Mitarbeiterinnen aus der Einkaufsabteilung den Kolleginnen auf der Fläche zu Hintergrundwissen über die Artikel im Laden. Umgekehrt erfahren laut Bachmann auch die Einkäuferinnen mehr über die Wünsche der Kundinnen und können diese bei den nächsten Einkäufen berücksichtigen.

Blick auf den Menschen

Dass die Verkaufsteams ihren Kundinnen mit fundiertem Rat zu Seite stehen, wissen diese zu schätzen. Häufig kämen E-Mails mit Lob und Komplimenten von Kundinnen, berichtet Olivier Bachmann, die sich freuen, „dass es „so etwas heute noch gibt“. Viele seien dankbar für die Zuwendung. Diese Grundhaltung wird, neben dem Anspruch an das äußere Erscheinungsbild, im Leitfaden für die Mitarbeitenden festgehalten. Dort heißt es u.a. „KOFLER ist sehr stark lokal verankert und will die Wünsche seiner Kundinnen genauestens wahrnehmen, pflegen und auch erfüllen.“

Für die Mitarbeitenden spielt der Kundenkontakt eine ebenso große Rolle wie auch der Team-Gedanke. „Bei KOFLER arbeitet man gern, dass hören wir immer wieder. Das liegt am familiären Umgang“, sagt Bachmann. Von den Mitarbeitern werde eine Identifikation mit dem Unternehmen erwartet. Das Unternehmen stehe aber auch hinter seinen Mitarbeitern und würde diese in Notsituationen unterstützen.

Stationär an der Spitze

Das Ziel, ganz vorn zu sein im stationären Handel, sei Thema in jedem Vorstellungsgespräch, so Bachmann. Die Angestellten sollen in Bezug auf das Sortiment und die einzelnen Artikel hundert Prozent kompetent sein. Auch der Anspruch an die Auszubildenden ist hoch. Zwischen 15 und 18 junge Leute bilde das Unternehmen regelmäßig aus. Weil die Inhalte, die Ihnen auf der Berufsschule vermittelt würden, eher allgemein ausgerichtet seien und auch, so Bachmann, „damit unsere Azubis die besten Abschlüsse machen, haben wir vor 12 Jahren eine eigene Schule mit einer eigenen Lehrerin eingerichtet. Sie schult jeden Ausbildungsjahrgang zusätzlich, speziell auf dem Gebiet Textil und Mode“.

Optimierung - dieses Ziel ist auch in Bezug auf die Verkaufsfläche ein Thema. Jeden Monat kommen die Einkaufsabteilung, Filialleitungen und das Management in der Luzerner Zentrale zusammen, um die Präsentation der Waren in den Häusern neu festzulegen. Verkaufszahlen werden ausgewertet und heruntergebrochen bis auf die einzelnen Warengruppen. Dabei stützt man sich seit einem Jahr auch auf das Warenwirtschaftssystem aus der ROQQIO-Gruppe.

Technologie-Umstieg in vier Monaten

Die Handelssoftware, mit der das Unternehmen 17 Jahre gearbeitet hatte, wurde vor gut einem Jahr abgelöst. Für den Umstieg, unter der Regie von Oliviers Bruder Patrick Bachmann, standen gerade einmal vier Monate zur Verfügung. Patrick Bachmann, IT-Administrator und Finanzchef von KOFLER, nutzte die Frist gemeinsam mit seinen Kollegen für gründliche Vorarbeit.

„Wir mussten die gesamte Organisation neu überdenken, neue Warengruppen definieren, neue Abläufe festlegen.“ Dies sei innerhalb der knapp bemessenen Zeit durch die personellen Ressourcen gelungen, die ROQQIO bereitgestellt habe, aber auch durch die Ressourcen innerhalb des eigenen Betriebes.

„Man muss sich im Vorfeld auf den Wechsel einstellen. Wenn es losgeht, im Tagesbetrieb, haben wir keine Zeit, noch Experimente zu machen.“

Train the Trainer

Hilfreich beim Umstieg auf die neuen Kassensysteme war das bei KOFLER bewährte Konzept der gegenseitigen Schulung. An fünf Testkassen schulten der IT-Dienstleister ROQQIO zunächst Bachmann und zwei enge Mitarbeiter. Die wiederum schulten nacheinander alle Verkäuferinnen. Die Kassenoberfläche erwies sich dabei als bedienerfreundlich. Bachmann: „Als auf die neuen Kassen umgestellt wurde, ging der Betrieb so gut wie nahtlos weiter.“ Ein besonderer Vorteil der neuen POS-Systeme zeigte sich schnell. Patrick Bachmann: „Die Online-Kassen machen es durch Echtzeitdaten möglich, dass wir auch bei vielen internen Warenverschiebungen immer aktuelle Bestandsauskünfte an die Kunden geben können.“

Den Umsatz im Fokus

Anspruchsvoller sei die Umstellung auf ein komplett neues Warenwirtschaftssystem gewesen. „Die Ware muss an die Front“, sei seine Devise gewesen, sagt Bachmann, der unternehmerische Lebensnerv sollte erhalten werden. Die „Bausteine links und rechts vom Hauptfluss“ habe man bewusst zunächst beiseitegeschoben. „Wir haben uns bei der Umstellung immer auf das Wesentliche konzentriert und uns gefragt: Was muss jetzt schnell realisiert sein, damit der Betrieb weiterläuft. Hinzu kam die Unterstützung der Projektleiter unseres IT-Dienstleisters, die uns eine Woche im Regelbetrieb zur Seite gestanden haben. So konnten die Abläufe in der Zentrale gut weitergehen“.

Zufrieden ist Bachmann auch mit den Auswertungsmöglichkeiten der Artikel- und Verkaufsdaten über das Datawarehouse des Warenwirtschaftssystems aus der ROQQIO-Gruppe. Bachmann: „Das Informationssystem funktioniert sehr gut.“

Alles anders aber besser

Insgesamt kann Patrick Bachmann ein Jahr nach der Umstellung zufrieden feststellen, dass das Ziel eines Wechsels mit geringstmöglichem Reibungsverlust erreicht wurde. Und bei KOFLER bereue man den Systemwechsel nicht. Auch aus der Logistik gab es positive Rückmeldung zum neuen System. „Etliches ist zwar anders – aber einfacher“, sagt Bachmann. Die Abläufe seien schneller geworden, die Organisation schlanker. „Wir schaffen heute mit weniger Leuten mehr.“

Auch wenn das System noch lange nicht ausgereizt sei, seien sie zufrieden. „Wir sind jetzt an einem Punkt, wo wir mit dem System vertraut sind und die Leute auch Spaß damit haben und neue Dinge entdecken. Das System läuft jetzt Synchron mit den Abläufen der Menschen.“

Über MODE KOFLER

  • Schweizer Modeunternehmen seit 1852

  • Unternehmenssitz: CH-6002 Luzern

  • Standorte: Stans, Emmen, Luzern, Schwyz

  • Filialen: 14

  • Mitarbeiter: 150      

  • Geschäftsleitung: Bettina Schoch-Bachmann, Olivier Bachmann, Patrick Bachmann

  • Divisionen: Alters- und Zielgruppenorientiert - Modern Woman, Subito, Next, Marken-Outlet

  • Website: www.kofler.ch

 

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Doris Rasch

Doris Rasch ist PR-Redakteurin und schreibt seit 20 Jahren Beiträge für Unternehmen im Dienstleistungsbereich. Für ROQQIO recherchiert und textet die gelernte Journalistin regelmäßig zu Fragen der technologischen Unterstützung im Handel.

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