05. März 2019
Inhaltsverzeichnis
  • 1 Digitale Kooperation zwischen Handel und Industrie
  • 2 Mit Online Lösungen durch den Orderprozess
  • 3 Digitale Möglichkeiten werden nicht genügend ausgeschöpft
  • 4 Bessere Datenqualität für eine effiziente Zusammenarbeit
  • 5 Über Fashion Cloud

Digitale Kooperation zwischen Handel und Industrie

Eine B2B-Plattform, die Fashion Brands und Händler verbindet? Genau dieses Ziel verfolgt das Hamburger Unternehmen Fashion Cloud seit seiner Gründung im Jahr 2015. Und dies tut es, wie die Zahlen zeigen, sehr erfolgreich: Über 350 Brands und mehr als 5.000 Händler mit 20.000 PoS aus 60 Ländern nutzen bereits die Produkte von Fashion Cloud. Die Vision hinter der B2B-Plattform ist zeitgemäß und trifft den Nagel auf den Kopf: eine lebendige Wholesale Community in der alle Akteure nahtlos zusammenarbeiten. Dabei vereinfachen die digitalen Lösungen des Unternehmens den Austausch zwischen Handel und Industrie, gestalten ihn effizienter und stärken damit die Zusammenarbeit der Wholesale Community.

Mit Online Lösungen durch den Orderprozess

Das Produktportfolio des Unternehmens ist breit gefächert und unterstützt Händler und Brands im gesamten Austauschprozess mit verschiedenen, technischen Lösungen. Während zu Anfang der Bereich Content (Austausch von Marketingmaterialien und Produktdaten) im Vordergrund stand, befassen sich die neuen Produkte von Fashion Cloud verstärkt mit dem Bereich Order: Die OrderWriter App für die digitale Vororder im Showroom, die Clara App für die direkte Nachbestellung am POS sowie die klassische Nachorder über die Web-Plattform. Letztere wird ab Mitte 2019 möglich sein. Langfristig wird die Plattform von Fashion Cloud so den gesamten Orderprozess abdecken und vereinfachen.

Die einfache und schnelle Integration macht den Content Bereich von Fashion Cloud besonders anwenderfreundlich. Führende Warenwirtschaftssystem-Anbieter wie Futura oder Höltl, die zur ROQQIO Commerce Cloud gehören, verfügen über eine Schnittstelle zu Fashion Cloud. Über diesen API Zugang kann die Fashion Cloud Plattform mit der Warenwirtschaft oder dem Webshop eines Händlers verknüpft werden und ermöglicht so die vollautomatische Integration von Produktdaten und Bildern in das System des jeweiligen Händlers. Dies vereinfacht nicht nur die internen Abläufe oder die Nachorder von Artikeln - sondern bietet gleichzeitig die Möglichkeit die gesammelten Daten für Evaluationen und Reportings zu nutzen.

Digitale Möglichkeiten werden nicht genügend ausgeschöpft

“Ich glaube daran, dass Fashion Cloud einen Beitrag zur effizienteren und smarteren Zusammenarbeit von Handel und Industrie leistet. In der Wholesale Community werden die Möglichkeiten, welche die Digitalisierung bietet, bisher nur wenig genutzt. Wir als Unternehmen, wollen das ändern und mit unserer Unterstützung die Konkurrenzfähigkeit der gesamten Community stärken.“, so René Schnellen, Mitgründer von Fashion Cloud. Eine der Herausforderungen diesem Ziel näher zu kommen, liegt häufig noch in der mangelhaften Qualität der geteilten Daten und das Fehlen passender Anwendungen, die sich gut im Arbeitsalltag - online sowie offline - integrieren lassen. Dadurch werden große Chancen vertan. Fashion Cloud hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieser Problematik entgegenzuwirken. So werden zwar digitale Produkte angeboten, jedoch wird sich dabei nicht auf reine online oder offline Lösungen beschränkt. Vielmehr geht es um die Verknüpfung beider Seiten und die damit verbundene Entwicklung einer umfassenden Lösung für den gesamten Orderprozess: weg von Insellösungen und hin zur All-in-One-Plattform.

Bessere Datenqualität für eine effiziente Zusammenarbeit

Um die einwandfreie, digitale Kooperation zwischen Handel und Industrie zu gewährleisten, legt das Unternehmen besonders großen Wert auf die Qualität der Daten, die über die Plattform ausgetauscht werden. Damit ein entsprechend guter Qualitätsstandard gewährleistet werde kann, erstellt Fashion Cloud mit den geteilten Daten jeder Saison einen sogenannten Digitalisierungspass. Dieser zeigt die digitale Kooperationsfähigkeit von Lieferanten an und erhöht dadurch die Transparenz über die Datenqualität. Die bereitgestellten Daten werden in diesem Zuge nach gewissen Kriterien geprüft. Beispiele dafür sind: das Bereitstellungsdatum, die Vollständigkeit der Produktattribute wie Materialzusammensetzung, die Anzahl verschiedener Ansichten oder die Bereitstellung von Lieferverfügbarkeiten. Somit bietet der Digitalisierungspass Händlern und Brands eine Basis zur Verbesserung der Datenqualität, an welcher sie gemeinsam arbeiten können.

Über Fashion Cloud

Firmensitz: Hamburg, Amsterdam
Geschäftsführung: David Schaap, Florian Klemt, Martin Brücher & Rene Schnellen
Branche: Retail Solutions
Bereiche: Order und Content
Mitglieder: 5.000 Händler und 350 Brands
Website: www.fashion.cloud

Fashion Cloud Beitrag

 


Profilbild René Schnellen

René Schnellen

René Schnellen ist im elterlichen Modehaus Rupprath in Medebach aufgewachsen. Er hat Textilmanagement und Betriebswirtschaft studiert. Anschließend arbeitete er für 4 Jahre in der Unternehmens-beratung. Seit Anfang 2015 ist er Geschäftsführer und Co-Founder von Fashion Cloud und verantwortet dort den Bereich Sales​.

Inhaltsverzeichnis
  • 1 Digitale Kooperation zwischen Handel und Industrie
  • 2 Mit Online Lösungen durch den Orderprozess
  • 3 Digitale Möglichkeiten werden nicht genügend ausgeschöpft
  • 4 Bessere Datenqualität für eine effiziente Zusammenarbeit
  • 5 Über Fashion Cloud
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