13. November 2019
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  • 1 Wird ein innovatives Markenbild überschätzt?

Für viele Verbraucher wird das Image eines Unternehmens immer wichtiger – es soll ökologisch handeln, nachhaltig wirtschaften und natürlich innovativ sein. Doch was macht Innovation eigentlich aus? Eine Studie von YouGov gibt Antworten.

Als innovativ gilt ein Konzern im Allgemeinen dann, wenn er die neuesten Technologien nutzt – im Idealfall nicht nur als PR-Aktion, sondern mit einem langfristigen Konzept. Doch nicht alle neuen Entwicklungen haben die gleiche Außenwirkung. So sehen einer YouGov-Studie zufolge 26 Prozent der Konsumenten Marken als innovativ, wenn diese Augmented Reality (AR) nutzen. Chatbots (6 Prozent) und Kryptowährungen (4 Prozent) hingegen haben kaum einen Effekt auf das Markenbild. Andere aktuelle Technologien, wie etwa Künstliche Intelligenz (KI) und Gesichtserkennung (19 bzw. 18 Prozent), beeinflussen das Image eher, wenn auch immer noch in geringerem Maße als AR.

Unabhängig von den Auswirkungen auf den Ruf einer Marke wünschen sich viele Kunden den Einsatz dieser Technologien im Handel. So wollen 44 Prozent der Befragten, dass Lösungen wie AR dazu genutzt werden, das Einkaufserlebnis zu verbessern. Ein Drittel sieht auch Vorteile für den Kundenservice, etwa indem KI die Personalisierung verbessert. Und 30 Prozent hätten gerne schnellere und bequemere Lieferoptionen, zum Beispiel durch Drohnen.


Wird ein innovatives Markenbild überschätzt?

Die Studie legt nahe, dass ein innovatives Image gar nicht so wichtig sein könnte. So bringt dieses Markenbild lediglich 29 Prozent der Befragten dazu, mehr Nachrichten über die entsprechende Marke zu lesen. Ein Viertel lässt sich bei der Entscheidung, den Hersteller an Freunde und Verwandte weiterzuempfehlen, davon beeinflussen und 16 Prozent entscheiden sich aufgrund eines entsprechenden Markenbilds zum Kauf. 23 Prozent sehen ein innovatives Unternehmen auch als relevant an.


Profilbild Maximilian Feigl

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl ist seit 2013 bei GFM Nachrichten und leitet dort aktuell die Redaktion. Schwerpunkt des studierten Politikwissenschaftlers ist die Verknüpfung von On- und Offline-Kanälen in Marketing und Handel sowie der Wandel am Point of Sales und die Digitalisierung des Einzelhandels. Diesen Themen widmet sich auch der POS connect Newsletter, den Maximilian Feigl ebenfalls redaktionell betreut.

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