20. Mai 2019
Inhaltsverzeichnis
  • 1 Wer steht hinter ROQQIO?
  • 2 Wann und vom wem wurde ROQQIO gegründet?
  • 3 Wie kam es dazu, und was sind die Hintergründe des Zusammenschlusses unter dem ROQQIO-Dach?
  • 4 Was macht die Stärken der drei Partnerfirmen aus?
  • 5 Sollen weitere Partnerfirmen unter dem ROQQIO-Dach integriert werden?
  • 6 Welche Mission verfolgt ROQQIO?
  • 7 Welche Märkte bzw. Branchen bedient ROQQIO?
  • 8 Wie umfassend ist das Produktportfolio von ROQQIO?
  • 9 Welchen Einfluss auf Strategie einerseits und operatives Geschäft andererseits übt der Investor aus?
  • 10 Was können die ROQQIO-Firmen im Verbund, was die einzelnen Unternehmen zuvor nicht konnten?
  • 11 Welchen Nutzen haben Händler von dem ROQQIO-Konzept?
  • 12 Was ändert sich?
  • 13  Ändern sich die Ansprechpartner für die Händler, die vor der ROQQIO-Gründung in eine IT-Lösung der heutigen Partnerfirmen investiert haben?
  • 14 Wie viele Menschen arbeiten für ROQQIO? Wo und in welchen Bereichen?
  • 15 Was passiert mit den Marken höltl, Futura und eFulfilment?
  • 16 Was ändert sich für den Handel in punkto Support?
  • 17 Gibt es bereits Beispiele für ROQQIO-Projekte, bei denen die gebündelte Expertise der drei Partnerfirmen zum Einsatz gekommen ist?
  • 18 Was ist das „nächste große Ding“, an dem die ROQQIO-Entwickler unter Hochdruck arbeiten?
  • 19 Was läuft bereits jetzt so wie gewünscht? Wo gibt es noch (Verbesserungs-)Potenzial?
  • 20 Auf welchen Branchen-Veranstaltungen wird man ROQQIO antreffen?
  • 21 Wie geht es jetzt weiter?
  • 22 Ein Blick in die Zukunft: Wo soll ROQQIO im Jahre 2025 stehen?

Wer steht hinter ROQQIO?

ROQQIO verbindet vier zuvor unabhängige Unternehmen. Dabei handelt es sich um eFulfilment, Ludwigsburg, ein Spezialist mit 14 Jahren Erfahrungen rund um IT-Lösungen für Online-Anbieter, dazu höltl Retail Solutions, Bad Hersfeld, sowie Futura Retail Solutions, Hamburg, beide mit 35 Jahren Expertise im Bereich von IT-Lösungen für den stationären Einzelhandel. Hinzu kommt Elvaston aus Berlin, ein Finanzinvestor, der sich auf IT-Firmen spezialisiert hat und die Mehrheit der Anteile an ROQQIO hält.
 

Wann und vom wem wurde ROQQIO gegründet?


Die Firmeninhaber bzw. Geschäftsführenden Gesellschafter der genannten Unternehmen haben sich Anfang 2018 zusammengetan und die ROQQIO GmbH mit Firmensitz in Hamburg gegründet.
 

Wie kam es dazu, und was sind die Hintergründe des Zusammenschlusses unter dem ROQQIO-Dach?


Die früheren Wettbewerber Futura und höltl begegneten sich regelmäßig auf Messen und Branchen-Events. Dabei beäugte man sich zwar kritisch, aber gleichzeitig stellte man fest, dass man vor der gleichen Herausforderung stand: Die hohen Kosten der Softwareentwicklung. Dabei verfolgte man im Kern ein und dieselbe Mission: den stationären Handel mit smarten IT-Lösungen erfolgreicher zu machen. Schon damals gab es die Überlegung, sich zusammenzuschließen, um Redundanzen zu vermeiden und Kosten zu senken. Doch es gab noch eine weitere Gemeinsamkeit: die Schwäche im Online-Bereich. höltl und Futura sind Spezialisten im stationären Bereich – nicht jedoch im Online Handel. Deshalb ist die Verbindung mit dem Online-Spezialisten eFulfilment nur logisch und folgerichtig. Zusammen sind wir jetzt die einzigen mittelständischen IT-Anbieter, die unter einem gemeinsamen Dach Online und Offline vereinigen. Alle anderen Softwarehäuser müssen dagegen Kooperationen eingehen oder zumindest Schnittstellen entwickeln, die sich jedoch jederzeit auch ohne Abstimmung ändern können. Wir als ROQQIO sind jedoch ein Lieferant von integrierten Lösungen.

Was macht die Stärken der drei Partnerfirmen aus?


höltl und Futura bringen großes Einzelhandles-Knowhow mit ein. Schließlich agieren diese Unternehmen  seit mehr als 30 Jahren erfolgreich als Anbieter von Handels-IT. Das Online-Knowhow von eFulfilment umfasst auch bereits mehr als  14 Jahre. Viele Mitarbeiter der drei Firmen sind seit mehr als zehn Jahre mit dabei, manche sogar über 20 Jahre. Unterm Strich bedeutet dies ein Erfahrungsschatz, der branchenweit seinesgleichen sucht.



Sollen weitere Partnerfirmen unter dem ROQQIO-Dach integriert werden?

Das ist kurzfristig nicht angedacht, kann aber für die Zukunft nicht ausgeschlossen werden.
 

Welche Mission verfolgt ROQQIO?


Unsere Mission ist es, komplexe Handelsprozesse möglichst „barrierefrei“ über alle Omnichannel-Kanäle so einfach wie möglich abzubilden. Das gilt für Prozesse innerhalb der Supply-Chain ebenso wie für die Bereiche POS, CRM und Online.

Welche Märkte bzw. Branchen bedient ROQQIO?


ROQQIO fokussiert sich auf den gesamten Non Food-Markt. Ein Schwerpunkt ist die Fashion-Branche, in der Futura und höltl aufgrund ihrer Historie ein starkes  Standbein haben. Zusätzlich werden mit der Middleware ROQQIO-Commerce (ehemals eFulfilment) auch reine Online-Anbieter (Handel und Produktion) unterstützt.

 
Wie umfassend ist das Produktportfolio von ROQQIO?

Das Produktportfolio umfasst alle strategischen Produkte der jeweiligen Partnerfirmen:

  • ROQQIO POSFlow 4 und 5 (ehemals höltl POSFlow 4 und 5)
  • ROQQIO POS (ehemals Futura4POS)
  • ROQQIO Commerce Cloud (ehemals eFulfilment CommerceEngine)
  • ROQQIO Retail (ehemals Futura4Retail)
  • ROQQIO RFE (ehemals höltl RetailFlow Enterprise RFE)
  • ROQQIO BuyBye (ehemals höltl BuyBye)
  • ROQQIO InstoreApp (ehemals Futura4Salesassistant)
  • ROQQIO MARS (ehemals höltl M.A.R.S) sowie
  • ROQQIO BI (Futura BI).


Dieses Portfolio bleibt in den nächsten Jahren bestehen.

Welchen Einfluss auf Strategie einerseits und operatives Geschäft andererseits übt der Investor aus?

Unser Finanzinvestor lässt ROQQIO autark arbeiten. Natürlich findet ein regelmäßiger Abgleich der Kennzahlen statt. Im Gegensatz zu anderen Investoren gibt es keine Gewinnausschüttungen oder Abschöpfungen, sodass mit dem selbst erwirtschafteten Geld weitere Expansionen und Investitionen vorgenommen werden können.   


Was können die ROQQIO-Firmen im Verbund, was die einzelnen Unternehmen zuvor nicht konnten?

ROQQIO kann, anders als die einzelnen Partnerfirmen zuvor, nun alle stationäre Händler ansprechen, die ohne Systemänderung in den Omnichannel-Bereich hineinwollen. Hinzu kommen immer mehr Onliner, die in den stationären Markt drängen. Auch diese Firmen können nun bestens bedient werden.



Welchen Nutzen haben Händler von dem ROQQIO-Konzept?

ROQQIO ermöglicht dem Retail stets die schnellsten kanalübergreifenden Prozesse.  80 Prozent aller dafür notwendigen Anforderungen werden wir standardmäßig erfüllen. Individuelle Sonderwünsche werden mit unserem Know-how im Bereich Softwareentwicklung abgedeckt.


Was ändert sich?

Unser Ziel ist es, Synergien zu realisieren. Deshalb werden Neuentwicklungen nur noch gemeinsam vollzogen. Ein Zusammenlegen aller Produkte in ein gemeinsames Produkt wird über die nächsten Jahre vorangetrieben. Jedem Kunden, der sich für ein Produkt aus der ROQQIO-Produktfamilie entscheidet, können wir damit Investitionssicherheit garantieren. Smarte Migrationszenarios für einen reibungslosen Übergang auf die neue Produktlinie, die in den nächsten Jahren entstehen wird, sind gewährleistet. Nach Abschluss dieser Phase werden wir dann unsere Leistungen nach neuen Transaktionsabrechnungsmodellen monatlich abrechnen.


 Ändern sich die Ansprechpartner für die Händler, die vor der ROQQIO-Gründung in eine IT-Lösung der heutigen Partnerfirmen investiert haben?

Nein, denn es ist nicht geplant, die Partnerfirmen in den nächsten Jahren komplett zusammenzulegen. Die jeweiligen Produkte werden auf bewährte Weise weiterentwickelt und gewartet. Dabei bleiben die zuständigen Ansprechpartner unverändert. Auch alle Standorte bleiben bestehen.

 
Wie viele Menschen arbeiten für ROQQIO? Wo und in welchen Bereichen?

Insgesamt gut 170 Mitarbeiter, davon rund drei Viertel in den Bereichen Entwicklung, Dokumentation, Qualitätsmanagement, Projektmanagement, Technik und Helpdesk. Der Rest entfällt auf Vertrieb, Marketing und Administration.

 
Was passiert mit den Marken höltl, Futura und eFulfilment?

Die Marken werden in der nächsten Zeit sukzessive durch ROQQIO ersetzt.

 
Was ändert sich für den Handel in punkto Support?

Zunächst erst einmal nichts. Wir werden jedoch die bewährten Prozesse der jeweiligen Partnerfirmen gegeneinander benchmarken und dann Schritt für Schritt dort optimieren, wo wir Verbesserungspotenzial identifizieren.


Gibt es bereits Beispiele für ROQQIO-Projekte, bei denen die gebündelte Expertise der drei Partnerfirmen zum Einsatz gekommen ist?

Es gibt bereits erfolgreich abgeschlossene Projekte unter Beteiligung  von höltl und eFulfilment sowie Futura und eFulfilment. Ein Beispiel ist der Kunde Mister & Lady, bei dem die Omnichannel-Prozesse im 2. Quartal 2019 in Echtlauf gehen werden. Andere Projekte stehen kurz vor der Umsetzung bzw. Beauftragung.

 
Was ist das „nächste große Ding“, an dem die ROQQIO-Entwickler unter Hochdruck arbeiten?

Es gibt mehrere „große Dinger“: Da ist der Ausbau der Selfcheckout-App BuyBye mit neuen Funktionalitäten, außerdem die InstoreApp als mobile Alternative zu schwerfälligen Workstation-Anwendungen und last but not least eine neue mobile Kassen-Generation auf Android-Basis, die Ende 2019 marktreif sein soll.

 
Was läuft bereits jetzt so wie gewünscht? Wo gibt es noch (Verbesserungs-)Potenzial?

Jede der drei Partnerfirmen bringt nicht nur ihr Knowhow mit ein, sondern auch den eigenen Firmen-Spirit bestehend aus Führungsstil, Organisationsstruktur, Mentalität, Historie und Traditionen. Es gibt zudem kulturelle Unterschiede. Damit verbunden ist nicht zuletzt auch ein komplexer Anpassungsprozess für alle Beteiligten. Schließlich haben wir es im täglichen Miteinander mit lebendigen Menschen und nicht mit Algorithmen zu tun. Umso erfreulicher ist es, zu beobachten, dass beispielsweise der Vertrieb bereits sehr konstruktiv und partnerschaftlich zusammenarbeitet und bereichsübergreifend ein neues Wir-Gefühl entsteht. Dass wir auf dem richtigen Weg sind, beweisen zudem die Zahlen: Aktuell liegt unser Geschäft über Plan.

 

Auf welchen Branchen-Veranstaltungen wird man ROQQIO antreffen?

Auf der Messe EuroCIS bzw. EuroSHOP in Düsseldorf, auf der K5 in Berlin sowie auf Retail-Kongressen des EHI Retail Institute und andere mehr.



Wie geht es jetzt weiter?

Wir sind gerade in der Umbenennungsphase. Auch das Management erhält nun Schritt für Schritt seine Struktur für die kommenden Jahre. Dies alles ist jedoch so organisiert, dass jede Partnerfirma in bestimmten Bereichen weiterhin autark agieren kann.


Ein Blick in die Zukunft: Wo soll ROQQIO im Jahre 2025 stehen?

ROQQIO soll eindeutig die Nummer Eins im mittelständischen Markt für komplexe, kanalübergreifende IT-Lösungen für den Handel sein.


Profilbild Johannes Schick

Johannes Schick

Seit 1986 ist johannes Schick bei höltl Retail Solutions GmbH und seit 2002 leitet er als CEO die Geschicke. Damit gehört er zu den Experten der Software-Branche für den Handel. Diesbezüglich bedeutet Omnichannel für ihn die Zukunft!

Inhaltsverzeichnis
  • 1 Wer steht hinter ROQQIO?
  • 2 Wann und vom wem wurde ROQQIO gegründet?
  • 3 Wie kam es dazu, und was sind die Hintergründe des Zusammenschlusses unter dem ROQQIO-Dach?
  • 4 Was macht die Stärken der drei Partnerfirmen aus?
  • 5 Sollen weitere Partnerfirmen unter dem ROQQIO-Dach integriert werden?
  • 6 Welche Mission verfolgt ROQQIO?
  • 7 Welche Märkte bzw. Branchen bedient ROQQIO?
  • 8 Wie umfassend ist das Produktportfolio von ROQQIO?
  • 9 Welchen Einfluss auf Strategie einerseits und operatives Geschäft andererseits übt der Investor aus?
  • 10 Was können die ROQQIO-Firmen im Verbund, was die einzelnen Unternehmen zuvor nicht konnten?
  • 11 Welchen Nutzen haben Händler von dem ROQQIO-Konzept?
  • 12 Was ändert sich?
  • 13  Ändern sich die Ansprechpartner für die Händler, die vor der ROQQIO-Gründung in eine IT-Lösung der heutigen Partnerfirmen investiert haben?
  • 14 Wie viele Menschen arbeiten für ROQQIO? Wo und in welchen Bereichen?
  • 15 Was passiert mit den Marken höltl, Futura und eFulfilment?
  • 16 Was ändert sich für den Handel in punkto Support?
  • 17 Gibt es bereits Beispiele für ROQQIO-Projekte, bei denen die gebündelte Expertise der drei Partnerfirmen zum Einsatz gekommen ist?
  • 18 Was ist das „nächste große Ding“, an dem die ROQQIO-Entwickler unter Hochdruck arbeiten?
  • 19 Was läuft bereits jetzt so wie gewünscht? Wo gibt es noch (Verbesserungs-)Potenzial?
  • 20 Auf welchen Branchen-Veranstaltungen wird man ROQQIO antreffen?
  • 21 Wie geht es jetzt weiter?
  • 22 Ein Blick in die Zukunft: Wo soll ROQQIO im Jahre 2025 stehen?
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