Glossar

Begriff Definition
PIM

Die Abkürzung PIM steht für Produktinformationsmanagement. In modernen Handelsunternehmen gibt es in der Regel ein PIM-System, das sämtliche Produktdaten und -informationen zentral sammelt und verwaltet.

 

PXM

Product Experience Management (PXM), zu Deutsch Produkt-Erlebnis-Management, ist die Basis für die Customer Experience, denn ohne vollständige und kontextbezogene Produktinformationen ist eine solche nicht möglich.

Recommendation Engines

Eine Recommendation Engine ist eine Software, die vorhandene Daten analysiert, auswertet und filtert und auf dieser Basis weitere Vorschläge und Empfehlungen abgibt, die für den User interessant sein könnten.

Repricing

Übersetzt bedeutet „Repricing“ so viel wie „erneute Preisgestaltung“ oder auch „Neubewertung“, doch dahinter verbergen sich komplexe Mechanismen. Repricing meint im digitalen Commerce die dynamische Anpassung von Preisen, um mit den eigenen Produkten online stets die bestmöglichen Preise zu erzielen und letztlich den Gewinn zu maximieren.

Responsive Design

Technische Innovationen haben das Nutzerverhalten der Endkunden erheblich verändert. Wenn früher noch vorwiegend mit einem Desktop-PC im Internet gesurft wurde, kommen heutzutage hauptsächlich Handy, Tablett oder Laptop zum Einsatz.

Diese Tatsache ist aber für Programmierer von Webseiten und Internet-Inhalten eine große Herausforderung, denn nicht nur die Größen der einzelnen Endgeräte unterscheiden sich teilweise erheblich, sondern auch die Eingabe-Möglichkeit.

Mit Responsive Design, was so viel wie reagierend bedeutet, ist dies aber kein Problem mehr, denn durch diese Technik passt sich die Webseite automatisch den unterschiedlichen Endgeräten an, so dass die Ansicht angenehm und auch die Handhabung der Webseite möglichst unkompliziert ist. Die technischen Standards hierfür sind: HTML5, CSS3 sowie Java Script.

 

 

Synonyme - Responsive Webdesign,responsives Webdesign,RWD
Retourenmanagement

Das Retourenmanagement ist ein Bereich des Supply Chain Managements und befasst sich mit der Planung, Steuerung und Kontrolle der Waren-, Finanz- und Informationsflüsse der Retourenflüsse, also jenen zwischen dem Rücksendenden („Retournierer“) und dem Hersteller oder Händler.

Retourenverhinderung

Maßnahmen zur Retourenverhinderung erschweren den Eintritt in den Rücksendekanal. Man unterscheidet zwischen zwei Arten der Retourenverhinderung: mit und ohne Kompensation.

 

RFID

RFID (Radio-frequency Identification) bezeichnet eine Technologie, die sich Radiowellen zunutze macht, um Objekte oder Lebewesen automatisch zu lokalisieren und zu identifizieren. Nötig ist dafür ein Transponder und ein Lesergerät. Jeder Transponder verfügt über eine einzigartige Seriennummer und kann somit eindeutig zugeordnet werden.

Dies ermöglicht gerade im Einzelhandel selbst große Inventuren in minutenschnelle durchzuführen, da das Lesegerät einfach am Kleiderständer vorbei geführt werden muss, während man mit der anderen Hand leicht die Kleidungsstücke auffächert.

 

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ROPO

Der ROPO-Effekt (Research Online, Purchase Offline) beschreibt ein Kaufverhalten, bei dem sich Kunden über ein Produkt zunächst online informieren und es anschließend in einem stationären Geschäft kaufen.

Synonyme - Webrooming
SaaS

Die Abkürzung SaaS steht für Software as a Service. Das SaaS-Modell ist eine der bekanntesten Formen von Cloud Computing. Die Software-Anwendung muss nicht mehr auf den Computer geladen werden, sondern wird vom Anbieter über das Internet bereitgestellt und der Kunde nutzt diese über den Browser. Der aktuelle Stand in der Software wird in einer Cloud gespeichert.

Self-Checkout

Bei einem Self-Checkout wird der Kunde zum Kassierer: Er scannt die Produkte und bezahlt sie, in der Regel bargeldlos. Um solche Prozesse umzusetzen, können Händler auf zwei Möglichkeiten zurückgreifen: stationäre Kassen, auch Selbstbedienungskassen (SB-Kassen) und Self-Checkout-Apps.

Synonyme - Self-Scanning
Ship-from-Store

Ship-from-Store bezeichnet ein Konzept, bei dem die Filiale in den Distributionsprozess eingebunden wird und letztlich wie ein Versandlager fungiert.

Showrooming

Unter Showrooming versteht man das Konsumentenverhalten, Produkte im stationären Handel auszuprobieren und sich dazu beraten zu lassen, sie aber anschließend im Onlinehandel –  oft günstiger – zu kaufen.

Social Commerce

Social Commerce vereint Onlinehandel und Social Media, wobei die soziale Interaktion der Nutzer im Vordergrund steht: Sie bewerten und kommentieren Produkte, tauschen Listen aus und empfehlen Artikel. Der gemeinschaftliche Einkaufsbummel wird so gesehen in die digitale Welt verlagert.

 

Händler nutzen bislang vor allem facebook, Instagram und Pinterest, um dort ihre Produkte zu präsentieren und zu verkaufen.

 

Synonyme - Social Shopping
SRM

Unter Supplier Relationship Mangement, kurz: SRM, zu Deutsch: Lieferantenbeziehungsmanagement, versteht man die strategische Planung, Pflege und zentrale Steuerung der Beziehungen zum Lieferanten mit dem Ziel, die Zusammenarbeit und Koordination sowie den Beschaffungsprozess zu optimieren. SRM ist ein Bereich des Supply-Chain-Managements (SCM).

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