Glossar

Begriff Definition
GoBD

Die Grundsätze zur ordnungsgemäßen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD) wurden mit einem Schreiben des Bundesministeriums für Finanzen am 14.11.2014 veröffentlicht und gelten für Veranlagungszeiträume ab dem 31.12.2014.

 

GTIN

GTIN ist der Barcode der heutzutage auf jedem Produkt zu finden ist. Die Abkürzung bedeutet GlobalTradeItemNumber und löste 2009 den EAN-Code ab. Um Artikel auf Variantenebene eindeutig zu identifizieren ist dieses Verfahren international anerkannt und für eine sauberen Informationsaustausch zwischen unterschiedlichen Systemen oder aber bei der Vergleichbarkeit z.B. bei Vergleichsportalen ist diese Nummer unerläßlich.

Headless Commerce

Headless bezeichnet im Allgemeinen eine IT-Architektur, bei der Backend und Frontend voneinander getrennt sind, aber über Schnittstellen miteinander kommunizieren. Im Bereich der Handelssoftware beschreibt Headless Commerce die Trennung klassischer IT-Systeme (z. B. ERP, Warenwirtschaft, PIM) von modernen E-Commerce-Lösungen (z. B. Webshop, Social Media, Marktplätze). Ziel ist es, eine flexible Schaltzentrale für den modernen Handel zu schaffen und dadurch eine nahtlose Customer Journey im Omnichannel-Commerce zu ermöglichen.

 

IDW PS 880

Mit dem Prüfungsstandard PS 880 des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) weisen Softwareanbieter nach, dass ihre rechnungsrelevanten Softwareprodukte den gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen an Unternehmen in Deutschland entsprechen. Die Prüfung erfolgt dabei unabhängig von der Implementierung und Produktivsetzung.

Internet of Things (IoT)

Das Internet of Things (IoT), zu Deutsch „Internet der Dinge“, beschreibt ein Netzwerk „intelligenter“ Gegenstände, die miteinander und nach außen hin kommunizierten und in der Lage sind, Prozesse und Aufgaben automatisiert durchzuführen. Beispiele solcher Gegenstände aus dem Alltag sind Smartwatches, Assistenzsysteme in Autos sowie Smart-Home-Geräte.

 

Kassensicherungsverordnung (KassenSichV)

Die Verordnung zur Bestimmung der technischen Anforderungen an elektronische Aufzeichnungs- und Sicherungssysteme im Geschäftsverkehr — kurz: Kassensicherungsverordnung (KassenSichV) — präzisiert die Anforderungen des § 146a der Abgabenverordnung (AO) aus dem Jahr 2016.

Kaufentscheidung

Die Kaufentscheidung beschreibt im weiteren Sinne den gesamten Prozess der Kaufentscheidung. Im engeren Sinne versteht man darunter das Zustandekommen des Kaufentschlusses.

KI - Künstliche Intelligenz

Was ist KI? KI ist ein Teilbereich der Informatik und befasst sich mit der Automatisierung von intelligentem Verhalten als auch maschinelles Lernen, was durch Algorithmen simuliert wird. Es ist der Versuch menschliches Denken und Lernen auf einen Computer zu übertragen und damit Intelligenz zu verleihen. Bekannt ist diese Technik auch unter artifizierte Intelligenz oder artifical intelligence (AI) im englischen.

Ziel ist es dabei, dass der Computer eigenständig Antworten findet und selbstständig Probleme löst. Zukünftig sollen allerdings KIs aus eigenem Antrieb intelligent & Flexibel Handeln. Hier beschreiben wir allerdings auch schon bereits die Arten einer KI.

 

 

Synonyme - artifizierte Intelligenz, artifical intelligence
Konsignationslager

Ein Konsignationslager ist ein Teile- oder Warenlager, das von einem Lieferanten auf dem Gelände eines Kunden bzw. in der Nähe eingerichtet wird, damit er schnell beliefert werden kann. Die Ware befindet sich dabei solange im Eigentum des Lieferanten, bis der Kunde die Ware aus dem Lager entnimmt.

M-Commerce

Mobile Commerce, kurz M-Commerce oder MC, ist eine Ausprägung des elektronischen Handels (E-Commerce) und meint sämtliche geschäftliche Transaktionen, die über mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets abgewickelt werden. Die engere Definition beschränkt sich dabei auf den Warenverkehr.

 

Synonyme - Mobile Commerce
Micro-Hub

Micro-Hubs sind kleinere, innerstädtische Lagerflächen, die für die Endkundendistribution genutzt werden. Micro-Hubs werden in der Regel einmal am Tag von einem größeren Lieferfahrzeug beliefert. Anschließend bedienen sich kleinere Fahrzeuge, zum Beispiel E-Lastenräder, daraus und bringen die Pakete zum Endkunden. So soll der Lieferverkehr in Städten reduziert und die letzte Meile dadurch effizienter und umweltfreundlicher werden.

Mobile POS

Ein Mobile POS (Mobile Point of Sale, kurz mPOS) bietet alle Funktionen einer stationären Kasse auf einem tragbaren Gerät, etwa einem Tablet oder Smartphone. Da ein mPOS flexibel auf der gesamten Ladenfläche eingesetzt werden kann, können Händler damit Ihren Kundenservice sowie Filialprozesse optimieren.  

 

Multichannel

Ein Multichannel-Händler nutzt verschiedene Kanäle, um seine Kunden zu einer festen Zielabsicht wie einem Kauf zu bewegen. Das können mehrere Läden, ein Online-Shop und Kataloge sein. Die einzelnen Vertriebskanäle sind nicht miteinander vernetzt, sondern sind für den Kunden nur unabhängig voneinander nutzbar.

 

Nullbon

Mit einem Nullbon können Kassierer die Kassenlade ohne Kassiervorgang öffnen, etwa um Geld zu wechseln. Der Vorgang wird im Kassensystem registriert, auch wenn kein Zahlungsvorgang stattfindet. Heutzutage ist es in vielen Läden üblich, den Vorgang vom Marktleiter oder jemandem in ähnlicher Position autorisieren zu lassen. In einigen Kassensystemen kann zudem ein Grund für das Öffnen der Kassenlade angegeben werden.

Omnichannel

Omnichannel bedeutet, dass Unternehmen ihre verschiedenen Verkaufskanäle und Touchpoints miteinander verknüpfen. Ziel dabei ist es, den Kunden in den Mittelpunkt des Geschehens zu stellen und ihm ein übergangsloses Einkaufserlebnis über alle Kanäle hinweg zu ermöglichen. Auf diesem Weg wird gleichzeitig der Unternehmenserfolg über die unterschiedlichen Vertriebswege hinweg optimiert.

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