Fiskalisierung

Begriff Definition
Fiskalisierung

Die Fiskalisierung hat das Ziel, alle Transaktionen einer Kasse lückenlos zu erfassen, die Daten vor Manipulation zu schützen und zu archivieren. Diese Forderung geht in der Regel von Finanzämtern aus, um eine vollständige Abrechnung der Umsatzsteuer zu erhalten. In einigen Ländern in Europa wird die Fiskalisierung der Kassen schon vorgeschrieben. Deutschland ist eines der letzten Länder, die die Fiskalisierung von Kassensystemen einführt. Hier gilt ab dem 1. Januar 2020 die Kassensicherungsverordnung (KassenSichV), die neue Standards festschreibt.

 

Wie wird der sogenannte Fiskalspeicher umgesetzt?

Der Speicher der Kassenbons muss so gesichert sein, dass keine Manipulation möglich ist. Um das zu gewährleisten, wird ein ähnliches Prinzip wie bei der Blockchain genutzt. Die Kassenbons werden miteinander verkettet. Jede Buchung in der Kasse wird mit einer Signatur versehen. Der nächste Bon beinhaltet neben dem eigenen auch die Signatur des vorherigen Kassenbons. Eine Manipulation zieht eine Unterbrechung der Signaturkette nach sich und fällt bei einer Prüfung durch das Finanzamt sofort auf.

 

Das Thema ist nicht neu in Europa. Seit den 1980er Jahren nutzen einige Länder, wie zum Beispiel Italien, Fiskalspeicher.  Näheres erläutern die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Auszeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD).

 

Alle wichtigen Infos zur Kassensicherungsverordnung.

 

 

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