Business Intelligence

Begriff Definition
Business Intelligence

Das Ziel eines Business Intelligence Systems ist es über gesammelte Daten aus verschiedenen Systemen Erkenntnisse zu gewinnen, um die strategischen Entscheidungen eines Unternehmens zu unterstützen. Strategische Entscheidungen können unter anderem Kostensenkung, Risikoreduzierung oder eine höhere Wertschöpfung sein.


Problemlösung Business Intelligence (BI)

Die Auswertung und Analyse von Daten wird immer komplexer. Für strategische Entscheidungen in einem Unternehmen ist diese aber elementar. Hier kommen Business Intelligence Systeme zum Einsatz. Im ersten Schritt ist das Ziel festzulegen, was erreicht werden soll. Geht es darum Kosten zu senken? Soll ein Unternehmensbereich optimiert werden? Geht es um strategisches Wachstum? Je nach Fragestellungen liefert das BI die passenden Daten.

Business Intelligence Zyklus

Der Ablauf der Auswertung verläuft nach einem bestimmten Muster. Dieser ist ein wiederkehrender Zyklus, der für die Auswertung der Daten sorgt:

  1. Im ersten Schritt sind die Ziele festzulegen, die aus Unternehmenssicht erreicht werden sollen.
  2. In einem Unternehmen kommen verschiedene Systeme für den Online-Shop oder den stationären Handel zum Einsatz. Um alle Daten sinnvoll zu nutzen, werden sie in einem Data Warehouse zusammengeführt.
  3. Im Business Intelligence System werden die Daten quantifiziert, qualifiziert, in Beziehung gebracht, Unstimmigkeiten aufgedeckt und nach vorgegebenen Algorithmen untersucht.
  4. Danach erfolgt ein Abgleich der gewonnenen Daten mit den zuvor aufgestellten Hypothesen aus den Zielen.
  5. Aus diesen Erkenntnissen werden Maßnahmen abgeleitet, die zur Unterstützung der Geschäftsvorgänge beitragen.
  6. Diese Maßnahmen sind die Eingangsinformationen für den nächsten BI-Zyklus.

 

Über Business Intelligence lassen sich unternehmerische Prozesse optimieren und neu ausrichten.

 

Kurz umrissen: Der Weg zum BI-System

Die erste Begriffsnennung erfolgte 1958 von Hans Peter Luhn. Er war Informatiker bei IBM präsentierte darunter eine Methodik der Datenerfassung. Das heißt, der Begriff ist über 50 Jahre alt. Bis zu den heutigen BIS waren noch einige Zwischenschritte nötig. In den 1960er Jahren wurden Management Information Systeme (MIS) entwickelt. Damit konnten Daten gesammelt, verwaltet und ausgewertet werden. Dieser waren jedoch zu statisch und begrenzt, sodass es sich vorerst nicht durchsetzte. Genauso war das Decision Support System (DSS), das entwickelt wurde, in der Nutzung zu kompliziert. Erst in den 1980er Jahren wurden die Systeme leichter zu bedienen und einfacher in der Handhabung.

Anfang der 1990er wurden Business Intelligence Systeme von Howard Dresner – Analyst der Gartner Group - definiert, etabliert und mit Leben gefüllt. Vorangetrieben wurde die Entwicklung durch Data Warehouse – also der Speicherung der Daten in einer zentralen Datenbank. Die Sammlung der Daten an einem zentralen Ort erleichterte die Auswertung aller Unternehmensdaten. Das Data Warehouse schaffte die Grundlage für BIS. 

Heute profitieren nicht nur große Unternehmen von einem Business Intelligence System, sondern auch mittelständische Unternehmen nutzen die Vorteile einer systematischen Analyse für die strategische Entwicklung.

 

 

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