Technologie
WEBSALE Shopsolutions | 04. August 2020

Ready für den Onlinehandel

Wie die digitale Filiale schnell online geht

Die Retail-Branche steht in diesem Jahr, online wie offline, vor vielen Herausforderungen. Für den stationären Handel ist es daher essentiell, seine Kunden crossmedial zu begeistern. Zu den Gewinnern zählt, wer schnell und innovativ auf veränderte Kaufgewohnheiten reagieren kann und die Customer Journey digitalisiert. Ausgereifte E-Commerce-Technologien und kurze Projektzeiten sichern dabei einen schnellen Livegang des Onlineshops.

Christian Jürs | 12. Juni 2020

Fiskalisierung der Kassensysteme 2020: Der Countdown läuft | ROQQIO

Die Zeit zur Umsetzung der Kassensicherungsverordnung wird knapp: Bis zum 30.09.2020 müssen elektronische Kassensysteme zwingend mit einer TSE ausgerüstet sein. ROQQIO Geschäftsführer Christian Jürs erklärt, was Händler jetzt tun müssen.

Der E-Commerce wächst stetig und bleibt in Bewegung. 2019 wird der Onlinehandel die 70-Milliarden-Euro-Schwelle überschreiten, prognostiziert der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel e.V. (behv). Einen großen Anteil daran haben Marktplätze. So zeigt etwa eine Umfrage von Statista, dass fast 27 Prozent der befragten Händler und Hersteller mehr als 50 Prozent ihres Online-Umsatzes über Marktplätze erwirtschaften. Bei 16 Prozent der Befragten macht der Anteil immerhin noch zwischen 21 und 50 Prozent aus. Fakt ist: Für viele Händler und Hersteller sind Marktplätze enorm wichtig und sollten Teil der Omnichannel-Strategie sein.

Die Bedeutung von Marktplätzen im Omnichannel-Commerce

Amazon ließ 2019 verlauten, dass der Cyber Monday weltweit für neue Rekorde gesorgt hat und zu DEM größten Shopping-Tag in der Unternehmensgeschichte aufgestiegen ist. Amazon hat sich in jüngerer Vergangenheit außerdem zum ersten Anlaufpunkt für die Produktsuche gemausert. Neben dem Marktplatz-Riesen gibt es allerdings noch zahlreiche weitere Optionen — ebay, Rakuten, Real, Zalando und Otto etwa. Sie alle bieten Händlern vor allem Folgendes: bereits bestehende Infrastrukturen, inklusive auch die ihrer beliebten Shopping-Apps, und einen großen Kundenstamm. Insbesondere mit dem Wachstum des M-Commerce dürften die Marktplätze weiter an Gewicht gewinnen. Schließlich gehören die Apps von Amazon und ebay bereits fest zu den beliebtesten in Deutschland und auch Zalando spielt in den Top 10 mit.

 

Ineffizient unterwegs im Omnichannel-Handel

Es ist zwar vergleichsweise leicht und schnell möglich, auf Amazon und Co. zu verkaufen. Aber: Insbesondere wenn Händler eine Multi-oder Omnichannel-Strategie verfolgen, bringt das eine komplexe technische Infrastruktur mit sich. Viele Händler nutzen nämlich veraltete Shopsysteme, die nicht auf die Anforderungen des hochautomatisierten E-Commerce ausgelegt sind. Hinzu kommt, dass jeder Vertriebskanal, ob Marktplatz, Online-Shop oder Social Media, mit einem anderen System und anderen Datenformaten arbeitet und dadurch auch unterschiedliche Anforderungen an die Integration stellt. Zusätzlich gibt es händlerspezifische Drittsysteme wie ERP, Finanzbuchhaltung, Warenwirtschaft und Payment-Systeme, die angebunden werden müssen.

Um diese vielen Systeme zu integrieren, setzen viele Händler oft auf aufwändige Eigenentwicklungen und diverse Schnittstellen, was die gesamte Systemlandschaft noch komplexer, schwerfälliger und fehleranfälliger macht. Solche Entwicklungen sind außerdem zeitaufwändig und schwierig zu warten, was eine erhebliche Schwäche im schnelllebigen und sich stets weiterentwickelnden E-Commerce darstellt. Hinzu kommen organisatorische und personelle Herausforderungen, die zusätzliche Vertriebskanäle mit sich bringen.

Integrierte IT-Infrastruktur für zukunftsfähigen Omnichannel-Commerce

Damit moderner E-Commerce tatsächlich funktioniert, also die Forderungen heutiger Kunden nach einem reibungslosen Shoppingerlebnis erfüllt werden, müssen im Hintergrund zunächst zahlreiche technische Prozesse unter einen Hut gebracht werden:

  • Viele Partner, zum Beispiel Streckenlieferanten, Versanddienstleister und Payment Service Provider, müssen gesteuert werden. Erforderlich dafür ist eine hohe Schnittstellenkompetenz (API, CSV, EDI, XML).
  • Jeder Verkaufskanal, zum Beispiel Onlineshop, App, Marktplatz und Social Media, stellt andere Anforderungen an Integration, Aufbereitung der Produktstammdaten, Retourenmanagement, Payment etc.
  • Lagerbestände müssen auf allen Verkaufskanälen aktuell gehalten werden.
  • Verschiedene Zahlarten, auch die Verarbeitung von Teilzahlungen und der automatisierte Prozess von Gutschriften, müssen abgewickelt werden.
  • Diverse Versandoptionen müssen berücksichtigt werden, etwa der Versand aus dem Hauptlager, über Streckenlieferanten oder externe Logistiker, Ship from Store oder Click&Collect.
  • Verschiedene Retourenoptionen, etwa die Lieferung nach Hause und die Rückgabe in der Filiale, müssen funktionieren.
  • Bestandssysteme wie ERP, Finanzbuchhaltung, PIM, Logistik und CRM, die nicht auf E-Commerce-Prozesse ausgelegt sind, müssen integriert beziehungsweise mit Daten versorgt werden.
  • Die Beantwortung von Kundenanfragen und das Erstellen von Tickets über alle Vertriebskanäle und Versandlager hinweg müssen möglich sein.

All diese Prozesse müssen reibungslos ablaufen — der Kunde darf davon nichts mitbekommen. Tatsächlich aber kommt es häufig zu unschönen Einkaufserlebnissen: Bestellte Produkte sind nicht mehr zu haben, weil es aufgrund von falschen Lagerbeständen zu Überverkäufen kommt. Oder Produktinformationen sind unvollständig oder fehlerhaft, was Kunden verärgert und zu unnötigen Retouren führen kann. Fehler wie diese erfordern wiederum die Aufmerksamkeit der Mitarbeiter.

Das macht es für Händler umso wichtiger, über eine integrierte technische Infrastruktur zu verfügen, die solche Fehler verhindert und auch den personellen Aufwand reduziert.

„Headless Commerce“ ermöglicht erst wahren Omnichannel

„In der Einfachheit liegt die größte Vollendung.“, hat schon Leonardo Da Vinci gesagt. An dieser Überlegung setzen auch sogenannte Headless-Commerce-Plattformen wie die ROQQIO Commerce Cloud an: Die Backendplattform entkoppelt die gesamte E-Commerce-Welt von den bestehenden Systemen und vereinfacht dadurch die technische Infrastruktur ohne sie austauschen zu müssen. Sie verknüpft die einzelnen Kanäle, sorgt für eine maximale Automatisierung und schafft eine zentrale, flexible Plattform für alle Vertriebskanäle, die sämtliche Aufträge harmonisiert an die bestehenden Systeme weitergibt.

Diese Entkopplung vereinfacht die Integration weiterer Kanäle und ihre Skalierung wesentlich und bietet Händlern zudem eine kurze Time-to-Market sowie eine große Flexibilität, denn neue Anforderungen im E-Commerce wirken sich nicht länger auf die bestehenden Systeme aus und sind recht schnell umzusetzen.

Ein weiteres Plus: Auf der Headless-Commerce-Plattform fließen sämtliche Prozesse vom Ordermanagement über die Logistiksteuerung und Payment bis hin zur Kundenverwaltung, sowie alle relevanten Daten zusammen. Sie erlaubt also die zentrale Verwaltung sämtlicher Handels-, Versand-, Lager- und Logistikabläufe.

Optimierte Customer Experience im Omnichannel-Commerce

Erst ein Headless-Commerce-System ermöglicht wahren Omnichannel-Handel, denn sämtliche Prozesse laufen kanalunabhängig und kundenzentriert. Händler können ihre Vertriebskanäle gesamtheitlich betrachten und haben alle relevanten Daten und Prozesse zentral im Blick. Zudem können Sie ohne großen Aufwand zusätzliche Vertriebskanäle, Touchpoints oder neue Versand- und Retourenoptionen ergänzen und damit ihren Kunden die neuesten Möglichkeiten im Omnichannel-Commerce schnell zugänglich machen. Und für die Kunden steht am Ende ein einheitliches, nahtloses Einkaufserlebnis!

ROQQIO Commerce Cloud

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Handel
ROQQIO Redaktion | 13. August 2020

Online-Neukunden fühlen sich wohl im E-Commerce

Die Corona-Krise hat Änderungen im Einkaufsverhalten herbeigeführt. So hat ein großer Teil der deutschen Konsumenten (44 %) während der Corona-Krise erstmals online Produkte gekauft, die sie ansonsten im stationären Handel erworben haben – und sind sehr zufrieden damit. Das zeigt die Studie „Retail of the Future – Consumer Insights“ vom IFH Köln und Capgemini.

ROQQIO Redaktion | 11. August 2020

Inventur im Einzelhandel clever durchführen

Alle Unternehmen, die zur doppelten Buchführung verpflichtet sind, müssen mindestens einmal im Jahr eine Inventur durchführen, um zu prüfen, welche Vermögensgegenstände Sie im Unternehmen haben, welchen Wert diese haben und wie hoch sich etwaige Schulden belaufen.

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ROQQIO Redaktion | 20. Juli 2020

P2B-Verordnung in Kraft getreten: EU will Händler gegenüber Plattformbetreibern stärken

Am 12. Juli 2020 ist die „Verordnung (EU) 2019/1150 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Juni 2019 zur Förderung von Fairness und Transparenz für gewerbliche Nutzer von Online-Vermittlungsdiensten", auch Platform-to-Business-Verordnung (P2B-VO), in den EU-Mitgliedsstaaten in Kraft getreten. Sie soll für mehr Transparenz bei Verkaufsplattformen sorgen und damit kleinere Händler gegenüber mächtigen Plattformbetreibern wie Amazon stärken und vor unfairen Geschäftspraktiken schützen.

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Wann: 23. - 24.09.2020
Wo: Online

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In einem gemeinsamen Projekt werden zunächst die technologischen Grundlagen geschaffen und schrittweise Händler-Flächen an das ROQQIO Warenwirtschaftssystem angebunden. Das Fynch-Hatton Management kontrolliert damit zentral, welches Produkt wo verkauft wird und generiert Auswertungen und Nachlieferungen automatisiert.  

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Unsere Warenwirtschaft unterstützt Sie bei der Warenbeschaffung, Planung und Steuerung. Sie weist besondere Stärken im Handel von Mode, Sport und Lifestyle Produkten auf.

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